Aufstellungen in offenen Gruppen oder im Einzel-Coaching finden in einem geschützten Rahmen statt
und ermöglichen daher mehr Tiefe als Aufstellungen mit realen Teams,
bei denen die Teilnehmer sich kennen und einander Kollegen, Vorgesetzte und Mitarbeiter sind.
Bei Teamentwicklungsmaßnahmen wird in der Regel ausschließlich an der Rollenentwicklung gearbeitet:
Wo und wie stehe ich in Bezug zu den anderen Mitgliedern dieses Arbeitssystems und zur gemeinsamen Aufgabe?
Hier bietet sich an, mit Hilfe des Anfangsbildes die Wirklichkeit in diesem System zu diagnostizieren
und mit den Beteiligten eine gemeinsame Sichtweise herauszuarbeiten:
„Ja, so ist das bei uns im Moment.“
Im zweiten Schritt können dann Strukturen angeboten und in ihrer Wirkung ausprobiert werden,
die im Einklang mit den Grundprinzipien guter Ordnungen sind:
Recht auf Zugehörigkeit, Balance von Geben und Nehmen,
Berücksichtigung von Rangfolgen, die durch Zugehörigkeitsdauer, Hierarchie, Leistung und Fähigkeiten definiert sind
und schließlich last but not least Aufgabenorientierung.
Im Rahmen von verantwortungsvoll durchgeführten Trennungsprozessen
helfen Berufssystemaufstellungen den Betroffenen,
ihre persönliche Situation tiefer zu verstehen, neue Chancen zu erkennen,
Altes zu verabschieden und Neues zu wagen.
Den Bleibenden helfen sie dabei, neues Vertrauen zu fassen.
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